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Herbst von Curt GoetzEs ist wohl eine Premiere. „Theater hatten wir hier noch nie“ – mit diesem in Rüthnick etwas doppeldeutigen Satz begrüßt Günter Müller am Sonnabend die Besucher. Dass der Vize-Chef des Rüthnicker Heimatvereins Theater ankündigen kann, verdankt er Nina Baum – einer Rüthnickerin, die zum Ensemble des Kleinen Theaters Berlin Mitte gehört. Sie und ihre Mitstreiter geben mit „MASKERADE oder Einer lügt immer“ nun ein Gastspiel auf dem Dorf. […] Gekicher und Lachsalven im Publikum sind keine Seltenheit – die Stücke kommen allesamt gut an. […] Günter Müller ist zufrieden. „Am Anfang war ich besorgt, dass vor leerem Haus gespielt wird, aber so ist es schön“, sagt er und freut sich über die vielen Besucher: „Theater kommt gut an.“ (Märkische Allgemeine Zeitung, 28.01.2013 // MASKERADE oder Einer lügt immer)

„Eng wurde es im Gustav-Adolf-Saal am Samstagabend zu Beginn des Curt-Goetz-Programm, mit dem das „Kleine Theater Berlin-Mitte“ in der Kulturkirche gastierte. Zusätzliche Stühle mussten herbei geschafft werden, damit alle Gäste Platz nehmen konnten. Ergötzliches von Curt Goetz, dessen brillante Boulevard-Stücke bis heute Renner auf deutschen Bühnen sind, erwartete das Publikum, und es wurde nicht enttäuscht. […] Die Einakter […] wiesen Slapsticks vom Feinsten auf, die erahnen ließen, warum Curt Goetz in den 1930er-Jahren auch in Hollywood ein begehrter Autor war.“ (Stralsunder Zeitung, 19.04.2010 // erGOETZliche Seitensprünge)

„Gestern Nachmittag konnte man im Arnsdorfer Kino die Spannung fast mit Händen greifen. Agatha Christies legendärstes Stück „Die Mausefalle“ wurde vom Kleinen Theater […] dargeboten. […] Die Blumen hat die Bürgermeisterin Martina Angermann gleich persönlich übergeben. „Zwei Stunden lang gleichbleibende Spannung, ja, das war schon eine tolle Inszenierung“ […] Dass die Zuschauer erst in der letzten Minute wussten, wer der Mörder war ist auszuschließen. Dafür ist das Stück zu alt. […] Das Wie der Darbietung war wohl der Grund für den langen Beifall.“ (Sächsische Zeitung, 19.10.2009 // Die Mausefalle)

„Schon beim ersten Stück „Der Hund im Hirn“, von Curt Goetz, einer süffisanten Menage à trois, hatten sich die Schauspieler warm gespielt; insbesondere der durch seine ungewöhnliche […] Haarpracht auffallende Thilo Bäß, der als betrogener Gatte die ihm angetane Schmach gekonnt in ironisch-sadistische Schadenfreude verwandelte. […] Im dritten Einakter „Die Schildbürger“ waren elf Akteure auf der Bühne und legten eine Ensemble-Leistung hin, die es in dieser temporeichen, spritzigen Inszenierung mit jedem Profi-Theater aufnehmen könnte.“ (Märkische Allgemeine Zeitung, 11.02.2008 // Alles nur Theater)